Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich mal einen Bericht (glaub bei Welt der Wunder oder dergleichen) über Leuchtfolie gesehen. Die Folie an sich ist bereits ein Hightech-Produkt, denn sie erzeugt mit minimalem Stromaufwand auf einer weniger als einen Millimeter dicken Folie Licht. Überall einsetz- und in jede Form zuschneidbar. Eine wirklich phantastische Leistung, bedenkt man, dass gewöhnliche Lampen riesig sind, im Gegensatz zu diesen enorme Stromfresser sind und – vor allem oder gerade deswegen – umweltfreundlich sind.
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Eine Vision: Die Multimedia-Brille
Ein technischer Traum
Heute Nacht kam alles zusammen. Die Uhrumstellung macht mir zu schaffen, mein nerviger Bruder war bis um vier Uhr morgens nicht im Bett und dann konnte ich mitten in der Nacht ca. eine Stunde lang nicht mehr einschlafen. Nachdem ich dann irgendwann kurz vor vier Uhr doch noch eingeschlief packte mich ein so fesselnder Traum, der Traum aller Technikfreaks, das ultimative Cyberspace-Leben. Die Möglichkeit, neben der realen Bedingungen unseres Planeten Simulationen von sich selbst und anderen in der Wirklichkeit zu präsentieren. Und zwar in der Wirklichkeit, nicht im Computer. Und es fühlte sich alles so “echt” an, das Wasser, der Wind, alles. Leider ist jetzt schon Nachmittag und viele Details sind mir verloren gegangen. Aber das ist die restliche Story meines technischen Traums: Den Artikel weiterlesen »
Von Superposition, Unschärfe und Indifferenzmustern – das Doppelspaltexperiment
Ich liebe Dokumentationen. Vor allem, wenn es große physikalische Dokumentationen sind, wie etwa mögliche Weltuntergänge, Multiversen oder Neutronensternen. Doch diesmal bin ich überrascht. Es geht hier um die kleinsten Teile, heute geht es in die Quantenphysik. Und dort ist nicht nur alles anders, es ist auch unberechenbar. Solange man es nicht anschaut.
Ein kleines Filmchen für die Leute, die kurz wissen wollen was ich meine und kein Bock auf langweilige Theorie haben:
Auch wenn das jetzt sehr flach erzählt wurde und auf keine Begriffe eingegangen wurde zeigt es in kurzer Zeit, was die Quantenmechanik so derart merkwürdig erscheinen lässt. Photonen und Elektronen schlagen beim Doppelspaltexperiment unterschiedlich und unberechenbar auf den Detektor auf. Es entsteht am Detektorschirm eine Art “Welle” – solange man nicht misst! Wird ein Messversuch unternommen, geht die Welle “verloren” und es folgen nur noch zwei Spalten von wahrscheinlichen Treffern.
Aber nicht nur das. Das Photon, Elektron oder sogar Atom befindet sich – solange nicht gemessen wird – in Superposition. Das bedeutet vier Dinge gleichzeitig:
- Es geht durch beide Spalte gleichzeitig,
es geht durch keinen Spalt,
es geht nur durch den linken Spalt und
es geht nur durch den rechten Spalt.
Diese Superposition bedeutet also, dass sich ein Photon, Elektron oder Atom zum selben Zeitpunkt an unterschiedlichen Orten aufhhalten kann, solange nicht gemessen wird. Aber bevor mich jetzt alle wieder für verrückt halten…
…gibts eine genauere Erklärung in einem halbstündigen dreiteiligen Dokumentation. Und vor allem: sie ist informativ und interessant zugleich.
Teil 1/3:
Teil 2/3:
Teil 3/3:
Also, wenn nicht gemessen wird steht man oder etwas in Superposition. Problem: Ein Körper ist immer im Messvorgang. Auch im Vakuum. Denn es besteht eine Wechselwirkung zwischen den Atomen des Körpers selbst. Nur maximal die Pholerene können in Superposition stehen, denn der Rest ist in ständiger Wechselwirkung mit anderen Atomen in einem Körper.
Schade, das bedeutet, dass wir niemals plötzlich woanders sein können. Unser Maximum bleibt also die Teleportation bzw. Chronoportation, aber schneller als das Licht können nur noch kleinere Bausteine als Atome sein.
Jemand verwirrt? ![]()
Dafür gibts zumindest einen neue Kategorie in meiner Liste: “Theorien”