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Von Superposition, Unschärfe und Indifferenzmustern – das Doppelspaltexperiment

28. Februar 2010 von Pascal Horn

Ich liebe Dokumentationen. Vor allem, wenn es große physikalische Dokumentationen sind, wie etwa mögliche Weltuntergänge, Multiversen oder Neutronensternen. Doch diesmal bin ich überrascht. Es geht hier um die kleinsten Teile, heute geht es in die Quantenphysik. Und dort ist nicht nur alles anders, es ist auch unberechenbar. Solange man es nicht anschaut.

Ein kleines Filmchen für die Leute, die kurz wissen wollen was ich meine und kein Bock auf langweilige Theorie haben:

Auch wenn das jetzt sehr flach erzählt wurde und auf keine Begriffe eingegangen wurde zeigt es in kurzer Zeit, was die Quantenmechanik so derart merkwürdig erscheinen lässt. Photonen und Elektronen schlagen beim Doppelspaltexperiment unterschiedlich und unberechenbar auf den Detektor auf. Es entsteht am Detektorschirm eine Art “Welle” – solange man nicht misst! Wird ein Messversuch unternommen, geht die Welle “verloren” und es folgen nur noch zwei Spalten von wahrscheinlichen Treffern.

Aber nicht nur das. Das Photon, Elektron oder sogar Atom befindet sich – solange nicht gemessen wird – in Superposition. Das bedeutet vier Dinge gleichzeitig:

  • Es geht durch beide Spalte gleichzeitig,
    es geht durch keinen Spalt,
    es geht nur durch den linken Spalt und
    es geht nur durch den rechten Spalt.

Diese Superposition bedeutet also, dass sich ein Photon, Elektron oder Atom zum selben Zeitpunkt an unterschiedlichen Orten aufhhalten kann, solange nicht gemessen wird. Aber bevor mich jetzt alle wieder für verrückt halten…

…gibts eine genauere Erklärung in einem halbstündigen dreiteiligen Dokumentation. Und vor allem: sie ist informativ und interessant zugleich.

Teil 1/3:

Teil 2/3:

Teil 3/3:

Also, wenn nicht gemessen wird steht man oder etwas in Superposition. Problem: Ein Körper ist immer im Messvorgang. Auch im Vakuum. Denn es besteht eine Wechselwirkung zwischen den Atomen des Körpers selbst. Nur maximal die Pholerene können in Superposition stehen, denn der Rest ist in ständiger Wechselwirkung mit anderen Atomen in einem Körper.

Schade, das bedeutet, dass wir niemals plötzlich woanders sein können. Unser Maximum bleibt also die Teleportation bzw. Chronoportation, aber schneller als das Licht können nur noch kleinere Bausteine als Atome sein.

Jemand verwirrt?

Dafür gibts zumindest einen neue Kategorie in meiner Liste: “Theorien”

Geschrieben von: Pascal Horn am 28. Februar 2010 @ 11:52
Abgelegt unter: Theorien